Dienstag, 7. Juni 2016

Laserepilation

Ich habe vor kurzem einen Anruf meiner Krankenkasse bekommen.
Nachdem die daran gescheitert sind, mir einen Anbieter zu nennen, bei dem ich die Nadelepilation als Kassenleistung durchführen lassen kann, kam die Information, dass ab dem dritten Quartal die Laserepilation eine Kassenleistung werden soll.
Bisher habe ich dazu noch nichts weiter gefunden. Die Krankenkasse meinte aber auch, dass die noch nicht wissen ob alle Formalitäten bis Juli geklärt wären.
Da ich keinen Antrag auf Einzelfallentscheidung gestellt habe, machte das auf mich den Eindruck, dass sich da Grundlegend etwas ändern wird. Ich werde berichten sobald ich die Info bekomme, dass das jetzt implementiert ist.
Den Antrag für eine Epilationsbehandlung habe ich Anfang des Jahres positiv beschieden bekommen. Genauso wie für alle anderen Behandlungen auch.

Dienstag, 21. April 2015

18 Monate Hormone

Ich fand es vorher immer sehr hilfreich, die vorher nachher Bilder zu sehen, wie sich das Aussehen von Menschen während der Hormontherapie verändert hat. Darum poste ich jetzt auch mal genau das bei mir.
Da ich immer schon Wert auf ein eher feminines äußeres gelegt habe, ist der Effekt nicht ganz so beeindruckend wie in manch anderen Fällen, aber er ist schon sehr beachtlich!

Montag, 20. April 2015

A year has past

Jetzt ist es schon über ein Jahr her, dass ich hier geschrieben habe. Es liegt nicht daran, dass nichts passiert wäre, sondern daran, dass soviel passiert ist, dass ich keinerlei Zeit hatte für irgendwas.
Der offensichtliche Teil: Ich nehme nun seit anderthalb Jahren Hormone. Sowohl optisch als auch Emotional war deren Einfluss enorm.
Zum einen nehme ich Emotionen verstärkter wahr als vorher, ich habe im letzten Jahr häufiger geweint, mich aber auch intensiver gefreut. Gerade am Anfang war das äußerst irritierend und ich musste mich erst daran gewöhnen. Das galt natürlich auch für mein unmittelbares Umfeld, das sich auch an diese verstärkte Emotionalität gewöhnen musste.
Und ich hatte tolle Freundìnnen* an meiner Seite die mich in der Zeit sehr toll unterstützt haben und bei all meinen Nervenzusammenbrüchen da waren und mit denen ich wundervolle Stunden und Tage hatte.
Im Jahr 2014 habe ich sehr viele neue Leute kennen gelernt, soviele wie viele Jahre lang nicht. Ich weiß nicht inwiefern die Hormone ihren Anteil haben, aber mein persönlicher Eindruck ist, dass ich jetzt offener bin und eher auf andere Menschen zugehe. Ich vermute, dass es damit zusammenhängt, dass sich mein Leben einfach richtiger anfühlt als zuvor. Es ist für mich sehr wichtig etwas mit anderen Menschen zu unternehmen und ich ziehe das immer anderen Varianten vor (also weniger Zeit fürs Filme gucken oder Computerspielen).
Ein Effekt, den ich definitiv den Hormonen zurechne ist ein verändertes Sexualbedürfnis. Im ersten halben bis dreiviertel Jahr der Hormontherapie war mein sexuelles Interesse in jeglicher Hinsicht nahezu erloschen. Erst im letzten Sommer kehrte es langsam zurück. Vorher hatte ich erwartet, dass ich durch die Hormone ein größeres Interesse an Männern bekommen würde, es ist eher das Gegenteil eingetreten und dieses Interesse hat ziemlich stark abgenommen, völlig weg ist es zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht. Das Interesse an Frauen ist aber deutlich größer (Vereinfachend als binäres Muster dargestellt). Außerdem haben sich damit auch die Interessen dessen was im Bett passiert verändert und ist nicht mehr wirklich zu vergleichen mit allem was vorher da war. Es kommt mir aber keinesfalls irgendwie schlechter vor, von daher bin ich zufrieden.
Passend dazu: Ich habe inzwischen auch viel häufiger den Eindruck, dass Menschen(insbesondere Männer) in meiner Umgebung mich anziehend finden. Das ist manchmal irritierend, aber ich kann denke ich gut damit umgehen ;) Vorher war dies deutlich seltener und schwächer der Fall.
Ich hatte ja schon berichtet, als ich mit dem Cheerleading angefangen hatte. Bei diesem Sport hatte ich das Outing sehr weit nach hinten verschoben, und erst während der laufenden Hormontherapie umgesetzt. Daher kam es, dass ich noch recht lange eine männliche Uniform für Auftritte hatte. Seit kurzem haben wir im Team dann eine neue bekommen, und ich bin sehr glücklich darüber, jetzt eine richtige Uniform zu haben die genau zu mir passt. Das erste anziehen hat sich gleich einfach richtig angefühlt. So wie es sein muss.


Mittwoch, 25. Dezember 2013

Emotionen

Vor kurzem sagte jemand zu mir, vor den Hormonen sei ich emotional ein Stein gewesen. Gemeint war, dass ich nur wenige Emotionen hatte bzw. zeigte und immer über alles rational urteilen konnte. Ganz so einfach war es natürlich nicht, wie auch schon im vorigen Post angedeutet, trotzdem hat sich seit ich Hormone nehme ziemlich viel geändert.
Was mir am stärksten auffällt ist, dass ich immer wieder, wenn ich mit bestimmten Menschen Zeit verbringe, kommuniziere oder nur über diese Menschen nachdenke, Zuneigung verspüre. Vorher war mir immer gar nicht so klar wie ich jetzt zu einer Person stehe, es gab ein paar Leute die ich nicht mochte, und ansonsten vor allem Kriterien wie: ob ich gut mit einer Person reden kann, oder da sofort die Themen ausgehen; oder ob eine Person anstrengend war oder nicht. Natürlich gab es vorher auch schon Emotionen, insbesondere Langeweile fällt mir da ein, wenn ich mich also mit Menschen getroffen hatte, und ich hatte keine Langeweile, da war es offenbar gut. Spaß hatte ich natürlich auch, genau wie vieles andere auch.
Jetzt aber merke ich schon wenn ich mit Menschen zusammen bin, das ich einfach schon deshalb Spaß haben kann, weil ich die Menschen mag. Und am liebsten würde ich auch bei jeder Gelegenheit die Zuneigung bekunden, aber ich denke, dass ich einigen Leuten damit ziemlich schnell auf die nerven gehen könnte. Die Grenzen muss ich erstmal herausfinden, und zwar für jede Person einzeln. Am angenehmsten ist es ja, wenn die Zuneigung auf beiden Seiten in ungefähr der gleichen Form vorhanden ist. Wenn ich dann natürlich oft meine Zuneigung äußere, könnte das aber als stärkere Zuneigung empfunden werden, als wirklich vorhanden ist, was ein Gefühl der Asymmetrie hervorruft, das doch eher unangenehm ist.
Eigentlich gefällt es mir nicht von stärkerer und weniger starker Zuneigung zu sprechen. Das bringt einen wertenden Aspekt hinein, der da nicht hingehört. Wenn ich eine Person mag, dann mag ich diese Person; und zu sagen, Person A mag ich weniger als Person B, wird der Situation und den Gefühlen nicht gerecht. Natürlich gibt es Menschen mit denen ich ganz besonders viel Zeit verbringen will, an die ich dauernd denken muss und deren Anwesenheit mich besondern glücklich macht. Aber alle anderen Menschen sind deshalb nicht weniger wertvoll und besonders. Es ist vielleicht eine andere Form der Zuneigung.
Mir gefällt meine neu entdeckte Gefühlswelt sehr gut, vor allem da die allermeisten dieser Gefühle so positiver Natur sind, ich muss jetzt erstmal lernen damit umzugehen.
Natürlich ist nicht alles immer positiv, in den knapp drei Monaten hatte ich auch schon zwei mal so etwas wie emotionale Abstürze. Das eine mal war es genau darauf bezogen, dass ich nicht einordnen konnte, auf welche Weise ich eine Person mag, da es sich plötzlich und unerwartet so völlig anders anfühlte und ich sehr verwirrt und verunsichert war. Ein anderes mal hatte ich eine starke Reizüberflutung sodass ich nicht mehr denken konnte und nur noch von allem was geschah überfordert war, sodass ich auch auf Fragen oder andere menschliche Interaktion nicht sinnvoll reagieren konnte. Aber in beiden Fällen bekam ich wundervolle Unterstützung von einem wunderbaren Menschen, sodass es mir am Tag drauf auch wieder super ging.
Manchmal ist es schwierig all diese neuen Emotionen richtig einzuordnen und zu verarbeiten, zum Beispiel vermisse ich jetzt viel mehr als mir manchmal lieb wäre, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden.
Natürlich wäre es einfach zu Behaupten, dass all diese Emotionen nur an den Hormonen liegen, aber das glaube ich nicht.  Die Hormone haben die Emotionen vielleicht intensiviert, aber die wären auch da wenn ich keine Hormone nehmen würde, nur würde ich sie oft nicht bemerken.
Ich bin ja immer noch der selbe Mensch, ich nehme Dinge nur anders wahr. Und es ist toll!

Mittwoch, 27. November 2013

2 Monate Hormone

Vor zwei Monaten konnte ich nach langem Warten endlich mit der Hormoneinnahme beginnen.
Im Prinzip hätte ich natürlich auch früher damit anfangen können, das Haupthemmnis war aber, dass ich mir die Möglichkeit Kinder zu bekommen nicht einfach so nehmen lassen wollte. Also habe ich ich vorher Spermien einfrieren lassen.
Das ist aber leider sehr teuer, insgesamt kostet das 800€ und dann jährlich nochmal 400€ damit das Ganze auch sicher verwahrt bleibt. Die Option auf Kinder ist mir die Kosten aber definitiv Wert, nur musste das Geld erstmal angespart werden.
Um eine akzeptable Menge einzufrieren musste ich mehrmals in die Praxis, in der das gemacht wird. Als ich dann das letzte Mal dort war, habe ich auch gleich nachdem ich wieder zu hause war, die ersten Hormone genommen.

Ich nehme zwei verschiedene Hormonpräparate, einmal tablettenförmiges Cyproteron, was ein synthetischen Progesteron-Derivat ist, das vor allem den Zweck hat, dem Testosteron, das von meinem Körper produziert wird, die Rezeptoren zu klauen, um so die Testosteronwirkung zu verringern.
Außerdem nehme ich ein Estradiol Gel, das ich in der ersten Woche langsam hochdosiert habe, bis es die Zieldosis erreicht hat.
Rein Subjektiv war mein erster Eindruck, dass das Cyproteron am Anfang noch nicht seine Wirkung entfaltet hat, sondern das Testosteron sogar stärker geworden sein könnte, da ich beim Sport plötzlich zwei Wochen lang mehr Energie verspürte. Aber das kann auch Einbildung gewesen sein.
Die andere Wirkung die ich sehr schnell schon spürte, ist der verminderte Sexualtrieb. Insbesondere sinnlose Erektionen ohne Zusammenhang mit irgendwelcher Erotik finden nicht mehr statt. Auch spüre ich kein ungerichtetes Verlangen im Sinne von „ich müsste mal wieder“ mehr. Wenn sich eine passende Situation ergibt, funktioniert alles wie bekannt und völlig Problemfrei. Dieses Verhalten meines Körpers kommt mir sehr zu gute, da mich die ungerichtete Lust sehr gestört hat, auch macht sich eine Erektion wenn man gerade einen engen Rock anhat nicht gut.
Das nächste was ich mit Beginn etwa nach einem Monat beobachten konnte, ist, dass meine Brustwarzen empfindlicher reagieren. Nun können ungünstige Berührungen zu minutenlangen Schmerzen führen, kommt zum Glück aber selten vor.
Was mir vor ein paar Wochen beim Laufen auffiel war, dass im Brustbereich etwas mitwippt, wirklich sichtbar ist aber noch nichts. Trotzdem sollte ich langsam mal über einen Sport-BH nachdenken, um die nun immer weiter wachsenden Brüste zu schützen.
Was mir an den Hormonen sehr gefällt ist, dass ich viel ausgeglichener bin als noch davor. Wenn ich zum Beispiel lange nichts gegessen und Hunger hatte, dann war ich früher oft gereizt, das ist nun vollständig weg. Auch habe ich den Eindruck nicht mehr ganz so schnell Hunger zu haben und nicht mehr soviel essen zu müssen.

Insgesamt hat sich mein Leben seit den Hormonen sehr verbessert, und eine gefürchtete zweite Pubertät ist auch ausgeblieben.
Hormone sind gar nicht immer so schlecht wie ihr Ruf, sondern sogar sehr toll und lebenverbessernd!

Sonntag, 21. Juli 2013

Saunabesuch

Außer schwimmen gehen gibt es auch noch andere Tätigkeiten, die eine Herausforderung für mich darstellen, da der Körper noch nicht zu meinem Geschlecht passt. Insbesondere die Sauna ist hier zu nennen, da Nacktheit dort eine Notwendigkeit ist, auch wenn natürlich einige Körperteile mit Handtüchern bedeckt werden können.
Da ich aber noch nicht mit der Hormontherapie angefangen habe müsste ich Nackt natürlich noch nicht besonders auffallen. Sehr Interessant wird es dann wenn ich damit angefangen habe und die Brüste anfangen zu wachsen, da dann der Oberkörper nicht mehr zum Schambereich passt. Mein Plan für den Fall sieht vor, dass ich den Schambereich dann besonders sicher per Handtuch verdecken werde. Mindestens einmal möchte ich dann vor meiner OP in die Sauna.

Vor einigen Wochen bin ich aber schon im aktuellen Zustand in die Sauna gegangen, dabei wollte ich mich nicht als Mann verkleiden, nur um zu meinem Körper zu passen, sondern bin ganz normal als Frau dort hingegangen.
In öffentlichen Saunen gibt es meist keine Geschlechtsgetrennten Umkleiden, und meistens sind es Sammelumkleiden. In der Sauna, die ich besuchte, gab es aber zum Glück auch Einzelumkleiden, sodass ich eine solche nehmen konnte. Dort kam nach dem Umziehen ich dann im dunkelpinken Bademantel heraus und habe während der meisten Zeit auch versucht die relevanten Körperstellen zu bedecken, außer in der Sauna selbst oder beim eiskalt Baden danach.
Besondere Vorkommnisse gab es dabei erst einmal nicht, bis schließlich ein kleiner älterer Herr mich fragte, ob ich denn ein Mann oder eine Frau sei. Ich war erst überrascht, da ich dachte der hätte mich auch nackt gesehen und hätte deshalb eine offensichtliche(wenn natürlich auch Falsche) Antwort gehabt. Aber er schien das wegen der lackierten Fuß- und Fingernägel zu fragen. Also habe ich ihm erzählt das ich natürlich eine Frau bin, das der Körper aber noch nicht passt.
Er war dann ganz interessiert, ohne irgendwie angewidert zu sein oder ähnliches. Für die etwas unangenehme Situation darauf angesprochen zu werden war das also sehr angenehm.
(Auf die Frage nach meinem Geschlecht Antworte eigentlich auch nur sehr selten, meist werde ich das in der Öffentlichkeit gefragt und dann habe ich nicht den eindruck das die Leute besonders nett sind oder ähnliches. Zumal mir das meist auch sehr unangenehm ist dann. In angenehmen Situationen finde ich das dann ok und antworte natürlich auch.)
Ich werde mich schon auf meinen nächsten Saunabesuch freuen, und bin gespannt ob da auch irgendwas derartiges geschehen wird!

Donnerstag, 7. März 2013

Namensänderungen

Nachdem ich vergangene Woche Mittwoch endlich den offiziellen Bescheid zur Vornamensänderung erhielt, fand ich am Montag auch die Zeit, diese an verschiedenen offiziellen stellen vorzulegen.
Zunächst war ich dazu in der Uni beim Immatrikulationsamt. Dort wurde mir auch gleich ein Formular gegeben wo ich die Namensänderung eintragen sollte. In dem Formular war natürlich nur die Änderung des Nachnamens vorgesehen, allerdings  wurde einfach das Wort „neuer Nachname“ durch „neuer Vorname“ handschriftlich ersetzt, sodass das Formular eindeutig war. Die Person von der ich bedient wurde, wusste allerdings nicht ob sie berechtigt war, die Änderungen auch gleich im Computer vorzunehmen. Sie wollte zwar ihre Kollegen fragen, ihr schien das ganze aber ein wenig peinlich zu sein, sodass sie mich dann stattdessen eine Etage weiter geschickt hat, wo ich den ausgefüllten und bereits gestempelten Zettel abgab. Der dortige sachbearbeitende Mensch hat die Änderung des Namens dann vorgenommen. Mit der Aussage dass er soeinen Fall wie mich noch nicht bearbeitet hätte erkundigte er sich danach, welches Geschlecht er denn eintragen solle, ob das jetzt auch weiblich wäre. Das bejahte ich natürlich, auch wenn in der Geburtsurkunde erstmal noch männlich drin stehen wird für die nächsten paar Monate. Die Geschlechtsangabe ist für die Uni allerdings nur für das Abschlusszeugnis relevant, und dort auch nur für die Anrede. Und bei soetwas möchte ich nur „Frau“ dort stehen haben. Wie eigentlich in jedem anderen Fall auch. Auf meinem Studentenausweis wurde die Namensänderung dann auch handschriftlich vorgenommen und mit Unterschrift und Stempel bestätigt. Ich bin gespannt ob es bei der Fahrkartenkontrolle jemandem auffällt.

Als nächstes Stand dann ein Besuch beim Bürgeramt an, um einen neuen Personalausweis zu beantragen. Dort habe ich auch sogleich eine Nummer gezogen und dann gewartet. Als ich dran war habe ich den Namensänderungsbeschluss eingereicht. Der Sachbearbeitende wusste auch diesmal nicht alles gleich und ist dann erstmal zum Chef gegangen um zu erfragen was denn alles nötig war. Mir wurde dann gesagt dass ich auch die Geburtsurkunde brauche. Da diese natürlich noch nicht vorlag bestand allerdings die Möglichkeit den Personalausweis zu beantragen ohne die Geburtsurkunde einzureichen und dies bei der Ausgabe des Personalausweises nachzuholen. Hierbei war es dann auch relevant dass in der Geburtsurkunde das weibliche Geschlecht noch nicht eingetragen sein wird. Aber ein Geschlechtseintrag ist auf dem Personalsausweis nicht vorhanden, von daher stört mich das erstmal nicht.
Insgesamt lief die Beantragung ziemlich unproblematisch ab.

Nach der Personalausweis Beantragung war ich bei der Krankenkasse, und habe auch dort meine Namensänderung mitgeteilt. Das war dann auch ganz einfach. Dort hat der Sachbearbeitende dann scheinbar auch nicht ganz gewusst was nun alles zu tun ist, und ist unter dem Vorwand eine Kopie anfertigen zu müssen zu einem Kollegen gegangen um mal nachzufragen. Das Ergebnis war, dass die wohl einen neuen Sozialversicherungsausweis beantragen müssten weshalb sich eine neue Krankenkassenkarte um einige Wochen verzögern soll, und es wurde sich entschuldigt dafür, dass ich die Zeit dann noch die Krankenkassenkarte mit dem falschen Namen benutzen müsse. Hierbei ist der fehlerhafte Geschlechtseintrag besonders störend, da bei Ärzten oft nur der Nachname mit der Anrede zum Aufrufen im Wartezimmer verwendet wird. Ich hoffe also dass auf der neuen Krankenkassenkarte auch „weiblich“ eingespeichert wird.

So nun ist es an der Zeit auf all die vielen Ausweise zu warten. Erst nach erhalt des Personalausweises kann ich bei der Bank die Namensänderung einreichen und damit auch eine neue Bankkarte erhalten.

Montag, 24. Dezember 2012

Laserepilation

Ich habe mich vor einiger Zeit entschlossen, mir ein Weihnachtsgeschenk zu machen: Eine erste Laserepilation im Gesicht.
Bei einer Laserepilation ist das Ziel, die dauerhafte Haarentfernung, und zwar derart, dass die Haare nicht mehr nachwachsen können. Dazu wird ein Laser verwendet, die genau die Wellenlänge hat, die nur von den Haaren absorbiert wird. Die Zellen, die für Haare wachsen lassen, sollen zerstört werden. Dies lässt sich dadurch erreichen, dass sie hohen Temperaturen ausgesetzt werden, da Aminosäuren in den Zellen durch Hitze ihre Struktur verändern. Die Zellen selbst unterscheiden sich aber kaum von den Hautzellen, anders sieht es jedoch beim Haar aus. Haare haben typischerweise eine Farbe, diese Farbe wird durch den Farbstoff Melanin hervorgerufen. Der Laser hat dann also eine Wellenlänge, die genau von dem Melanin absorbiert wird, und sonst aber nicht von der Haut. Somit wird durch den Laser nur das Haar erhitzt, und ein Haar, an dessen Ende die Haarbildungszellen sind, erhitzt ebenso diese Zellen, wodurch sie dann zerstört werden. Dabei gehen auch normale Hautzellen kaputt, allerdings regenerieren sich diese wieder. Melanin ist gleichzeitig auch der Farbstoff, der für die Bräunung der Haut verantwortlich ist. Wenn also die Haut gebräunt ist, wird der Laser auch von der normalen Haut absorbiert, was noch mehr normale Hautzellen zerstört und inbesondere jene, die das Melanin an die Hautabgeben.
Deshalb ist es ideal, wenn die Haare dunkel sind, die Haut aber hell, beide Voraussetzungen sind bei mir gegeben.
Ein weiterer Aspekt ist noch, dass nur ein kleiner Teil der Haare überhaupt gerade im Wachstum ist. Das führt dazu, dass eine Behandlung nicht alle Haare erreicht, da eine Behandlung nur funktioniert, wenn auch Haare da sind, die mit den Haarkeimzellen verbunden sind. Deshalb sind mehrere Behandlungen nötig. Für ein dauerhaft zufriedenstellendes Ergebnis wird an vielen Orten von 5-6 Behandlungen gesprochen.

Also war ich vor zwei Tagen zur Laserepilation. Das funktioniert dann so, dass der Arzt eine Laserpistole in der Hand hält, an deren vorderem Ende ein ca. 1x1 cm großer Saphir ist. Dieser Saphir ist auf etwa 3° C heruntergekühlt, um die Hitze auszugleichen. Der Laserstrahl trifft dann auf einen vielleicht 5x5 mm großen Bereich gleichzeitig. Dies führt dann dazu, dass in diesem Bereich alle Haare sehr heiß werden. Ein Strahl ist dabei nur sehr kurz an, grob geschätzt irgendwas zwischen einer 1/100 bis 1/10 Sekunde. Durch die Hitze gehen einige Zellen kaputt. Dies ist dann als Schmerz spürbar. Dadurch dass nicht jedes Haar einzeln bestrahlt werden kann, sondern immer ein Bereich auf einmal, werden die Schmerzen auch deutlich stärker, je mehr Haare in dem Bereich wachsen. Am schlimmsten war bei mir der Schmerz an der Oberlippe, da dort auch hinzu kam, dass die Lippe besonders empfindlich ist. Der Schmerz war nur spürbar, in der kurzen Zeit die der Laser an wahr, an den bewachseneren Stellen lässt sich das am besten mit einem Nadelstich vergleichen. An den eher nicht so bewachsenen Stellen war es deutlich angenehmer. Insgesamt ist der Schmerz der gesamten Behandlung deutlich unangenehmer als sich ein Piercing stechen zu lassen.
Direkt nach der Behandlung lagen dann erstaunlich viele Haare auf der Haut, während und nach der Behandlung roch es nach verbrannten Haaren. Nachdem ich mich direkt beim Arzt noch ein erstes mal im Gesicht wusch, habe ich fünf Minuten später folgendes Bild gemacht:


Mittlerweile sieht es so aus:
Deutlich zu erkennen sind dabei die Hautrötungen und viele kleine Blasen auf der Haut. Ich bin gespannt wie lange es dauert, bis sich meine Haut wieder normalisiert hat. Mittlerweile ist sie ja an einigen Stellen verkrustet.
Also mal schauen was die nächsten Tage noch so bringen. :)

Sonntag, 16. Dezember 2012

1 Jahr Blog

So, heute wird dieser Blog ein Jahr alt. :)
Innerhalb dieses einen Jahres habe ich 33 Blogbeiträge veröffentlicht, das bedeutet, ich habe etwa alle anderthalb Wochen einen geschrieben. Aber nur im Durchschnitt, manchmal gabs längere Pausen, manchmal kamen zwei Einträge kurz hintereinander. Dies hängt immer davon ab wieviel Blogwürdiges ich zu berichten weiß.
Passend habe ich nun auch ein Bild von meiner neuen Jacke, die ich brauchte nachdem die vorige leider zu kaputt war. Die alte Jacke funktioniert zwar noch, aber sie sieht einfach nicht mehr gut aus.

Montag, 19. November 2012

Wiedereinmal war ich schwimmen

Heute bin ich seit langem mal wieder schwimmen gewesen. Diesmal war ich vorher auf einer Veranstaltung, und da dort in der Nähe ein Schwimmbad war, habe ich die Chance genutzt, es aufzusuchen.
Als ich herein kam, stellte ich erstmal fest, dass die Kasse im Moment unbesetzt war. Also habe ich gewartet und meinen Blick schweifen lassen. So sah ich einige Schlüssel an der Kasse liegen und eine Liste mit Nummern drauf, von denen einige durchgestrichen waren. Als dann die Kassiererin wieder da war, wurde meine Vermutung bestätigt, dass die Schlüsselausgabe an der Kasse erfolgt. Da vermutlich einige Leute beim herausgehen vergessen könnten die Schlüssel abzugeben, gibt es Pfand auf den Schlüsseln. Und ich wurde erst einmal gefragt, ob ich überhaupt einen Schlüssel möchte, das hat mich etwas irritiert aber ich habe das dann vorsichtshalber bejaht. Danach vermutete die Kassiererin , dass ich einen Schlüssel bei den Damen benötige, was ich dann ebenfalls bejahte. Den bekam ich dann auch ohne Probleme. Dann wurde mir noch erklärt wo ich langgehen muss zu den Damenumkleiden.
Dort zog ich mich dann um, und schloss meine Sachen weg. Wie vermutet waren nämlich die Schließfächer im Damenbereich, statt, wie mittlerweile oft üblich, in einem gemischten Bereich.
Als ich dann schwamm, sah ich einige Leute mit großen Taschen in die Halle kommen. Scheinbar benutzt also nicht jeder Schwimmgast die Schließfächer auch. Bei der überschaubaren Menge an Menschen ist das wohl auch kein Problem.
Es hat auf jedenfall sehr viel Spaß gemacht mal wieder schwimmen zu gehen. :)
Zum Abschluss noch ein aktuelles Bild von mir:

Sonntag, 16. September 2012

Schuhe

Ich war lange frustriert, dass ich keine Damenschuhe in meine Schuhgröße fand. Also es gibt natürlich einfach welche zu kaufen, aber die haben meistens einen ziemlich hohen Absatz, und bei meiner Körpergröße habe ich nicht so die Lust dazu auch noch ewig hohen Absatz zu tragen, ich will flache Schuhe.
Zum Glück hatte ich da immer Flip-Flops gefunden, sodass der Sommer kein Problem darstellt, aber im Winter sieht es da nicht so gut aus.
Ich habe also im Internet mal geschaut was es so gab, immer mal wieder. Vor ein paar Monaten wurde ich auf einer amerikanischen Seite fündig. Aber die liefern nicht nach Deutschland. Zumindest nicht an Privatpersonen. In meiner Stadt gibt es aber einen Händler für diese Schuhe, also bin ich dorthin gegangen, um mir welche zu bestellen. Allerdings war das auch nicht so einfach, denn der deutsche Distributor hatte zwar angeblich welche in meiner Größe vorrätig, aber nicht exakt die Schuhe, ich ich wollte. Das war aber Okay, die waren auch ganz schön. Also habe ich sie bestellt. Eine Woche später bekam ich eine Mail vom Händler, dass die Schuhe doch nicht lieferbar seien, es gäbe aber welche von einem anderen Hersteller. Also habe ich die dann bestellen lassen. Die mussten aber auch dann erst aus den USA geliefert werden. Das hat dann zweieinhalb Monate gedauert. In der Zwischenzeit war ich dann etwas frustriert, und der Sommer war auch nicht immer ganz warm, sodass ich eigentlich gerne mal eine Strumpfhose tragen wollte, aber mit Flip-Flops geht das schlecht.
Es gibt aber zum Glück eine Sorte Schuh, die von Frauen und Männern gleichermaßen getragen wird, und deshalb auch in meiner Schuhgröße existiert. Die habe ich mir dann in einer schönen Farbe im Internet bestellt. Es handelt sich einfach um Chucks.


Aber eigentlich hatte ich andere Schuhe bestellt. Nachdem ich die Chucks dann hatte, hat es noch einen Monat gedauert, bis endlich bei meinem Händler die Creeper ankamen. Und nach all der Zeit war ich doch etwas skeptisch, aber ich bin begeistert:

Die haben auch eine 3cm Dicke Creeper-Sohle, was letztlich diesen Typ Schuhe ausmacht. Sie sitzen sehr gut und sehen auch gut aus. :)
Ich hätte nun auch nicht gegen Schuhe, die an den Hacken auch einen Absatz von irgendwie 3cm haben, vorne an den Zehen aber nicht. Solcher Art Schuhe wirken einfach schön feminin, und wären auch mal ganz nett.

Donnerstag, 13. September 2012

Einfach Geschminkt

Gestern war ich mal sehr zufrieden mit meinem Make-Up. Also zufrieden bin ich eigentlich fast immer wenn ich vor die Türe gehe. Sonst würde ich das ganze wieder ändern, aber ich fand das von Gestern richtig gelungen, also habe ich das ganze heute wieder in etwa genauso gemacht, und auch fotografiert:
 Und hier nochmal samt Augen:
Es ist nicht besonders komplex, aber ich bin immer mal wieder dabei ein wenig zu ändern und auszuprobieren. Ich finde ich kann das schon ganz gut, wenngleich natürlich noch viele viele wunderschöne Make-Ups noch außerhalb meiner Fähigkeiten liegen. Ich schminke mich zwar schon seit knapp 10 Jahren regelmäßig, aber komplizietere Make-Ups habe ich dann doch zu selten ausprobiert, und dann auch immer mit nicht vorhandenem Erfolg. ;) Aber ich taste mich heran.

Mittwoch, 29. August 2012

Am Strand

Ich war vor kurzem am Strand und bin dort geschwommen. Es existiert sogar ein Foto davon, doch es war nachts und somit ist nicht viel zu erkennen:
Am nächsten Tag war ich dann nicht mehr Schwimmen, aber ich habe zumindest noch ein Foto gemacht, beziehungsweise machen lassen:

Samstag, 4. August 2012

Schwimmen im Salzwasser

Heute bin ich mal wieder schwimmen gewesen. Zwar nicht im Meer, aber in einem Solbad, also ein Schwimmbad mit Salzwasser.
Das Schwimmbad war insgesamt 1:30h von mir entfernt, wobei ich eine ganze Stunde mehr viel gebraucht habe, da ich einmal nur 2 Minuten zum Umsteigen hatte, und ich nicht schnell genug herausfand auf welcher Straßenseite der richtige Bus fährt. Der nächste Bus kam dann eine halbe Stunde später, von der Bus, in den ich danach umsteigen musste, der fuhr nur einmal pro Stunde, sodass ich dann zu Fuß weiter ging von der zweiten Umstiegshaltestelle aus. So kam ich dann passend 90 Minuten vor Schließung des Schwimmbades an, wo die letzten 90 Minuten ein vergünstigter Eintrittspreis gilt. Somit hat sich die Verspätung sogar gelohnt.
Im Schwimmbad selbst wurde mir dann auch gleich von einer freundlichen Mitarbeiterin der Weg in Richtung Umkleidekabinen gewiesen. Es gab in dem Schwimmbad 3 Becken, eines davon in der Halle mit Wellenbad, eines als Außenbecken und einen Whirlpool. Der Whirlpool war sogar durchgehend eingeschaltet und war sogar noch angenehmer als die meisten Anderen Whirlpools bei denen die Luft meist nur aus dem Boden kommt.
Im Außenbecken wurde ich von der Sonne schön beschienen, und ich hörte von anderen Badegästen, dass das Außenbecken auch im Winter geöffnet ist und es dann immer Nebel über dem Becken gibt.
nach einer knappen Stunde musste ich dann auch schon wieder aufbrechen, da ich ja noch einen Bus bekommen musste.
Da das Bad ganz gut besucht war, und ich auch kurz vor dem Schließen duschte, war diese auch recht voll. Ich fand es sehr angenehm, von den anderen in der Dusche komplett akzeptiert worden zu sein. Ich habe ja immer Angst davor dass irgendwann mal jemand ganz empört über meine Anwesenheit ist oder so. Aber das ist mir noch nie passiert, sodass ich auch nicht glaube das das mal passieren wird, zumindest nicht im Schwimmbad.
Andere Orte kann ich noch nicht einschätzen, also zum Beispiel die Gemeinschaftsduschen auf Campingplätzen oder so.

Heute hatte ich mal unheimlich Lust darauf, einen Minirock zu tragen, ich habe dann auch extra das Bikiniunterteil drunter gezogen, für den Fall das der Rock doch etwas zu knapp ist. So bin ich dann also losgegangen zum ersten Bus in Richtung Schwimmbad. Vorsichtshalber habe ich mir noch einen längeren Rock mitgenommen, für den Fall das der Minirock einfach zu kurz ist... Und ich habe es nicht lange im Minirock ausgehalten, da es sich für mich einfach nicht richtig anfühlte. Ich kam mir irgendwie zu Nackt und der Rock mir zu kurz vor. Den längeren Rock hab ich also dann etwa bei der Bushaltestelle noch drüber gezogen...

Samstag, 28. Juli 2012

CSD

Heut bin ich das erste mal zu einem CSD gefahren, da ich mir das ganze auch mal aus der nähe angucken wollte. Ich habe zwar eine Kamera dabei gebabt, nur leider vergaß ich sie einzusetzen.
Zunächst gab es einen Umzug der durch die Innenstadt zog, dabei gab es viele Wagen und laute Musik. Danach gab es auf einem Platz diverse Stände von diversen Gruppen die sich für ihre Belange einsetzen. Unter anderem gab es viele anwesende Parteien, alle größeren, sogar von der CDU waren welche dabei, die nennen sich dann „LSU - Lesben und Schwule in der Union“. Es ist schon erstaunlich dass es die sogar gibt. Nur macht haben die ja leider keine in ihrer Partei, aber so eine FDP hat es ja auch trotz schwulen Außenministers nicht geschafft vor ein paar Wochen die gleichgeschlechtliche Ehe einzuführen...
So, hier mein Outfit von heute:

Mittwoch, 25. Juli 2012

Kinobesuch

Heute bin ich mal seit langem wieder im Kino gewesen. Da ich gestern auch ein wenig shoppen war, hatte ich ein neues hübsches Outfit an, das ich hier sogleich vorführen möchte:
Ansonsten war der Kinobesuch ganz unaufgeregt, und ich denke ich bin sehr natürlich rübergekommen, den anderen Gästen gegenüber.

Mittwoch, 13. Juni 2012

Antrag auf Vornamensänderung

Gestern habe ich den Brief mit der von mir angeforderten Geburtsurkunde erhalten. Somit hatte ich gestern die Möglichkeit, alle Zettel zusammenzutragen, die ich für einen Antrag auf Vornamensänderung brauche. Dies habe ich dann auch den ganzen Tag lang gemacht. Wenn dann der Drucker nicht gestreikt hätte, dann wäre es mir sogar gelungen, den Antrag passend zur Spätentleerung in den Briefkasten zu werfen. So wird der Brief dann noch bis morgen unterwegs sein. Und wer weiß wie lange das Gericht dann braucht, um eine erste Antwort zu schicken.
Gestern war also ein besonderer Tag, und ich warte gespannt. ♥

Samstag, 9. Juni 2012

Dienstreise

Die vergangene Woche war ich mit meiner Arbeitsgruppe auf Dienstreise. Wir sind mit einem Reisebus gefahren, da wir zu viel Gepäck für eine Zugfahrt hatten und sonst viele Autos nötig gewesen wären.
So eine fahrt ist natürlich lang (6 Stunden), sodass sich dann nach einiger Zeit auf einem Rastplatz mal wieder die Toilettenfrage stellte, gerade in Bezug auf die Kollegen.  Am ersten Rastplatz nach 3 Stunden fahrt bin ich dann in Richtung Klo gegangen, wo auch eine Putzfrau davor stand die gerade am Saubermachen war. Diese zeigte auf das Damenklo und meinte das sei gerade nicht verfügbar, ich müsse das andere nehmen. Als ich dort dann hinein ging sah ich am Waschbecken auch eine Kollegin von mir. Das fand ich dann ganz beruhigend, da es zeigte, dass ich als Frau wahrgenommen worden war. :)
Am Ziel angekommen gab es dann einige Zimmer, die aber alle keine Duschen oder Toiletten hatten. Ich befürchtete somit, dass es einen Duschraum für Frauen, und einen für Männer geben könnte, wo dann weder das eine noch das andere wirklich gut nutzbar gewesen wäre. Ich hatte aber Glück, und sämtliche Duschräume/Toiletten waren jeweils für nur eine Person gedacht und es gab keine Geschlechtsbeschränkungen. Das war sehr angenehm.
Die Rückfahrt hat auch ganz gut geklappt, war dort dann an der Raststätte wieder auf dem Damenklo, und ich hatte lang genug gewartet ohne dass meine Kollegen komisch gucken müssten. Fremden Leuten erscheine ich doch in der Regel irgendwie als Frau, aber Leuten die mich kennen und mit Bürgerlichem-(Zwangs-)namen ansprechen gegenüber, ist mir das ganze dann doch unangenehm.

Mittwoch, 30. Mai 2012

Sommerzeit

Mittlerweile war es nun eine Woche lang warm und sonnig, sodass ich diese Woche nutzte um täglich einen Rock zu tragen. :3
Dabei fiel mir auf, dass ich ja noch ein Sommerkleid gebrauchen könnte. Ich habe zwar eins, aber das ist doch arg knapp, sodass ich das nur mit passender kurzer Hose tragen kann, aber eine solche muss ich mir auch noch besorgen.
Die nächste Woche soll das Wetter ja wieder schlechter werden, und dann bin ich auch noch am Meer, vielleicht sollte ich dafür auch noch etwas besorgen, mal schauen. Aber erst einmal muss der neue Monat anfangen^^
Heute wollte ich eigentlich schwimmen gehen, leider hatte ich dann doch zuviel zu tun. :(
Hier sind aber noch ein paar Fotos von meinem Outfit heute:
Insbesondere für meinen Lidschatten wurde ich mehrfach gelobt heute. :)



Freitag, 4. Mai 2012

Namensschildchen und Verwirrungen

Vor einer Woche war ich auf einer Veranstaltung bei der ich ein Namensschild getragen habe.
Das ist ja an sich nicht verkehrt, es handelte sich allerdings um meinen bürgerlichen Namen. Und ich war im Rock auf jener Veranstaltung.
Schwierigkeiten hatte ich von Seiten der anderen Personen keine, ich hatte auch keine solchen erwartet.
Schwierigkeiten hatte ich dann aber doch dabei, mich für eine Toilette zu entscheiden. Auf der einen Seite wollte ich nicht mit dem Namensschild aufs Damenklo gehen. Auf der anderen Seite habe ich auch keinen Bedarf daran, mit Rock aufs Herrenklo zu gehen.
Ohne Namensschild wäre die Wahl leicht gewesen, aber mit... so habe ich mich dann am Ende für die dritte Variante entschieden, und die Behinderten Toilette genutzt. Im Zweifel ist das immer die einfachste Lösung.
Vor kurzem war ich dann aber an einem Ort, wo ich diese Toilette auch erst auf dem Damenklo vorfand. Ich vermute, dass es auch auf dem Herrenklo eine solche gegeben hat.

Ein Glück das ich solche Probleme nicht jeden Tag habe.^^